Muttersprachliche Tutor/innen dank QuiS-Teilprojektes „Digitalisierung in der Lehre“

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Das didaktische Angebot des Sprachenzentrums wurde auch im Wintersemester 2020/21, mit sehr wenigen Ausnahmen, online in synchronen und asynchronen Szenarien durchgeführt. Durch die eingesetzte Software für Videokonferenzen war zwar möglich, mit den Breakout Rooms, realitätsnahe Sprechszenarien nachzustellen, allerdings ist die synchrone Betreuung der kleinen Gruppen durch die Lehrkraft viel schwieriger und weniger effizient als in „normalen“ Präsenzveranstaltungen.

Nach den ersten Erfahrungen im Sommersemester 2020 mit den vom QuiS-Teilprojekts (TP 08) „Digitalisierung in der Lehre“ finanzierten muttersprachlichen Tutor/innen entstand deshalb die Idee eines konzertierten Angebots, bestehend aus einer kursbegleitenden und einer kursunabhängigen tutoriellen Betreuung für Studierende.

Ob bei der Betreuung in kleinen Breakout-Rooms, bei der Moderation von Foren, bei persönlichen Terminen zum direkten mündlichen Austausch mit den Lernenden oder bei der Vor- und Nachbereitung von Referaten, die muttersprachlichen Tutor/innen waren eine wichtige Bereicherung des Unterrichts: Sie haben die Lehrkräfte entlastet und maßgeblich dazu beigetragen, dass die Ausübung der mündlichen Kompetenz auch außerhalb des Unterrichts nicht zu kurz kommt. Die finanzielle Unterstützung durch das QuiS-Teilprojekt Digitalisierung in der Lehre war eine willkommene Hilfe für die Realisierung des Vorhabens, aber das Ganze wäre ohne die muttersprachlichen Tutor/innen und ohne die fachliche Unterstützung unserer Sprachlernberatung , insbesondere durch Christian Hagen einfach nicht möglich gewesen.
Die Tutor/innen haben mit großer Begeisterung die Herausforderung angenommen und in über 400 Stunden Einsatz die Gruppen und einzelnen Lernenden im Unterricht sowie einzelne Studierende in den muttersprachlichen Sprechstunden mit beeindruckender Hingebung begleitet und betreut; sie haben von Anfang an eine ungefilterte Brücke zur jeweiligen Sprache und Kultur aufgebaut und sich dabei immer durch Professionalität und Menschlichkeit ausgezeichnet, in einem Semester, in dem beide Eigenschaften lebenswichtig waren.

Theresa Hensel und Lukas  Mahir (Deutsch), Carolin Zull (Spanisch), Marica Ghiselli und Martina Guardino (Italienisch), Awakezi Alifujiang (Chinesisch), Eduard Karpenko (Russisch), Brianna Hagemann und Katherine Jerdee (Englisch) und Emilie de Méré (Französisch) gebührt unser herzlichstes Dankeschön.


Das Projekt „Muttersprachliche Tutor/innen am Sprachenzentrum der FAU“ wurde im Rahmen des Projektes Qualität in Studium und Lehre an der FAU („QuiS“), Teilprojekt (TP 08) „QuiS Digitalisierung in der Lehre“ unter dem Förderkennzeichen 01PL17017 im Förderprogramm Qualitätspakt Lehre (QPL) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

 

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg