Ein Abend im Zeichen der deutsch-französischen Zusammenarbeit: Soirée JAFA am 22. Januar 2026
Am 22. Januar feierten das Sprachenzentrum und das dFi zusammen den Deutsch-Französischen Tag, der an die Freundschaft und Zusammenarbeit der beiden Nachbarländer erinnert, wie sie im Élysée-Vertrag vom 22. Januar 1963 begründet wurde.
Die französische Abteilung des Sprachenzentrums und das Deutsch-Französische Institut Erlangen luden zu einer Abendveranstaltung ein, die vom DFJW (Deutsch-Französisches Jugendwerk) und dem Bürgerfonds unterstützt wurde.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Preisverleihung eines Logowettbewerbs, ein Interview mit der Journalistin und Schriftstellerin Pascale Hugues sowie eine Filmvorführung.
Nach einem Sektempfang mit Häppchen wurden die zahlreichen Besucherinnen und Besucher, bestehend aus Studierenden und Mitgliedern des dFi, im großen Hörsaal der Bismarckstraße 1a vom Geschäftsführer des Sprachenzentrums der FAU, Herrn Dr. Gunter Lorenz, und von der Vorsitzenden des dFi, Pascale Höger, begrüßt. Die Preisverleihung des Logo-Wettbewerbs erfolgte anschließend durch Dr. Corina Petersilka, Leiterin der Abteilungen Französisch und Spanisch am Sprachenzentrum, und Rachel Gillio, Leiterin des dFi Erlangen. Bei diesem Wettbewerb sollten die Teilnehmenden ein Logo entwerfen, das die deutsch-französische Freundschaft symbolisiert. Die vier prämierten Logos, welche hier auch zu sehen sind, wurden vorgestellt und mit Preisen ausgezeichnet. Der Gewinner, Luis Schneider, durfte sich über einen Sprachkurs in Antibes an der Côte d’Azur freuen. Der Platz 2, mit dem Gewinner Orhun Cicek, und die beiden dritten Plätze, die an Joanna Strobel und Fiona Völkel gingen, wurden mit Kultur-Gutscheinen und einer Mitgliedschaft im Deutsch-Französischen Institut ausgezeichnet.
Anschließend wurde die französische Journalistin und Schriftstellerin Pascale Hugues von Madlen Tepper, Studentin der Frankoromanistik, und Roxane Martin, Lehrkraft für Französisch am Sprachenzentrum der FAU, zum Thema deutsch-französische Freundschaft interviewt. Da Pascale Hugues seit vielen Jahren in Deutschland lebt und mehrere Bücher zu diesem Thema veröffentlicht hat, gewährte sie dem Publikum einen spannenden Einblick in das heutige Verständnis der Beziehung zwischen Frankreich und Deutschland aus der Perspektive einer Französin, die beide Kulturen kennt.
Den Abschluss des Abends bildete die Vorführung der unterhaltsamen schweizerischen Komödie „Ciao Ciao Bourbine“. Der mehrsprachige Film thematisiert die sprachliche Vielfalt der Schweiz, die daraus entstehenden Verständigungsschwierigkeiten sowie die Rolle von Sprache für die Identität der Menschen.
Insgesamt bot die Veranstaltung einen sehr informativen und kurzweiligen Abend und schuf einen schönen Rahmen für deutsch-französische Begegnungen. Weitere Eindrücke sowie ein Interview mit dem Gewinner des Logowettbewerbs finden Sie auf dem Instagram-Account der Abteilung Französisch, der über den abgebildeten QR-Code erreichbar ist.
Text: Hannah Kummerer, Julian Linß
Fotos: Dr. Géraldine Citerne-Hahlweg

nach rechts: Joanna Strobel, Fiona Völker, Orhun Cicek und Luis
Schneider ausgezeichnet von Julien Nairaince (links) und Rachel Gillio
(rechts)

Corina Petersilka (von links nach rechts)

(rechts)


Hugues (rechts)

Pascale Hugues (von links nach rechts)



Fiona Völker (rechts)


Frankoromanistik


Höger_Hugues.JPG –> Pascale Höger (links) im Gespräch mit Pascale
Hugues (rechts)

Publikum

Publikum
